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Die Nachtfalter machen den weitaus größten Teil der Großschmetterlinge aus. Sie umfassen in Deutschland 86% (1160 Arten), während die besser bekannten Tagfalter nur 14% ausmachen (190 Arten). Nachtfalter nutzen als Raupe viele Nahrungspflanzen, die von Tagfalterraupen nicht verwertet werden, etwa Algen, Flechten, Pilze, Moose und Farne. Einige Arten leben an Nadelbäumen, anderen ernähren sich von zerfallendes organisches Material wie Laub und Bodenstreu.. Wieder andere fressen Wurzeln oder bohren sogar Holz. Entsprechend besiedeln die Nachtfalter ein viel umfangreicheres Spektrum an Lebensraum als Tagfalter und sind dadurch als Bioindikatoren für ökologische Untersuchungen noch besser geeignet, jedoch auf Grund ihrer überwiegend nächtlichen Lebensweise schwierig zu beobachten und aufgrund ihrer Artenfülle oft nicht einfach zu bestimmen.
Nachtfalter
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Kleewiderchen
Foto: Geoff Randall ![]() |
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